Sieben Weltwunder kannte die Antike, mehr als neunhundert Welterbestätten zählt heute die UNESCO: Meisterwerke der Baukunst des Menschen und gewaltige Monumente der Natur. „Magische Orte“ zeigt zum ersten Mal die Wunder der Natur und Kultur in einer gemeinsamen Ausstellung als gleichermaßen bedeutende Schöpfungen unseres Planeten. Die Ausstellung führt uns dorthin, wo die Geschichte unserer Erde lebendig wird. „Magische Orte“: Das ist unser Welterbe in seiner wunderbaren Vielfalt, auf das sich die Sehnsucht und die Entdeckungslust jeder Generation nach den Worten der Initiatoren immer wieder neu richtet.
Mit "Magische Orte" beendet der Gasometer Oberhausen eine erfolgreiche Trilogie und steht damit für Kontinuität über das Kulturhauptstadtjahr 2010 hinaus“, sagt Jeanette Schmitz, Geschäftsführerin der Gasometer Oberhausen GmbH.
Die Ausstellung "Magische Orte" nimmt ihre Besucher mit auf eine Weltreise zu den großartigsten und bewegendsten Kultstätten der Natur- und Menschheitsentwicklung. Spektakuläre Fotografien, erstaunliche erdgeschichtliche Objekte und beeindruckende Kunstwerke führen uns durch Wüsten und Gebirge, durch Urwälder und verwunschene Gärten, in Tempel und Paläste – an wahrhaft „magische Orte“, deren Schönheit die gewaltigen schöpferischen Energien unserer Erde verkörpern.
„Wie in den vorangegangen Ausstellungen verbinden sich in ‚Magische Orte‘ naturwissenschaftliche, kulturgeschichtliche sowie künstlerische Sichtweisen und sprechen dadurch gleichermaßen das Denken, Fühlen und die Sinne an, vermitteln Erkenntnisvergnügen und ästhetischen Genuss“, erklären die Kuratoren Peter Pachnicke und Wolfgang Volz.
Unter den „Magischen Orten“ nehmen die UNESCO-Welterbestätten eine herausragende Rolle ein. „Sie sind Orte von universeller Bedeutung, an denen sich Menschen unterschiedlicher Kulturkreise im gemeinsamen Menschheitserbe begegnen können. Diese wunderbare Ausstellung ist selbst ein magischer Ort“, so Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission.
Für den 100 Meter hohen Luftraum des Gasometers schuf Wolfgang Volz in Zusammenarbeit mit dem Lichtgestalter Herbert Cybulska die 40 Meter hohe Skulptur „Regenwaldbaum“. Die monumentale Skulptur, ihre faszinierende Licht– und Klanggestalt wird den Gasometer in eine „Kathedrale der Natur“ verwandeln. In ihr steht dieser „Baum des Lebens“ symbolisch für die Schönheit und Fruchtbarkeit, aber auch für die Verletzbarkeit des ewigen Kreislaufes der Natur. Wechselnde Farbimpressionen und eine atmosphärische Klanginstallation reflektieren die sich ständig verändernden Stimmungen.
„Die Bilder der Ausstellung wurden aus den Archiven der wichtigsten Natur- und Architekturfotografen und ihrer Agenturen ausgewählt; bedeutende naturwissenschaftliche Museen und Sammlungen stellen einzigartige originale Objekte der Naturgeschichte als Leihgaben zur Verfügung. Die Kopien von Meisterwerken der Kunstgeschichte werden in der traditionsreichen Gipsformerei der Staatlichen Museen Berlin Preußischer Kulturbesitz für diese Ausstellung geschaffen.
Wegen des großen Erfolgs wird „Magische Orte“ bis zum 21. Oktober 2012 verlängert. Bis September 2011 kamen bereits 350.000 Besucher.
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